2017

  • So, 30.04.2017
    16:00 Uhr

    Bremen-Gröpelingen

    Emmauskirche

    Cantus Thuringia

    Anna Kellnhofer – Sopran

    Christoph Dittmar – Altus

    Laurin Oppermann – Tenor

    Carsten Krüger – Bass

    Silvia Müller – Blockflöten

    Bernhard Reichel – Laute

     

    Time stands still – Meditation and Melancholy

     

    “The consent of speaking harmony“ nennt John Dowland die Verbindung zwischen der harmoniefähigen Laute („the most musicall instrument“) und der menschlichen Stimme. Seine Kompositionen orientieren sich einerseits stark an der Deklamation des Textes, auf der anderen Seite finden wir aber auch musikalische Wortausdeutungen, wie man sie aus Madrigalen kennt.

    Neben dem vokalen Vortrag, solistisch oder bis zu vier Stimmen, erschließt sich diese „speaking harmony“ auch im instrumentalen Vortrag. Die Blockflöte, damals in ihrer Blütezeit, kann sich hier in all ihren Facetten, als Consort-, Diminutions- und natürlich als Soloinstrument, etablieren.

    Berühmte Nachfolger finden Dowlands „Songs and Ayres“ in den Werken Henry Purcells und Matthew Lockes und David Bennets.

    Cantus Thuringia lädt uns ins elisabethanische Zeitalter ein, in eine Welt voller Melancholie, aber auch zeitloser Lebensfreude.

  • So, 28.05.2017
    16:00 Uhr

    Bremen-Gröpelingen

    Emmauskirche

    Veronika Skuplik und Andreas Arend

    Veronika Skuplik – Violine

    Andreas Arend – Laute

     

    Aria alla Ciaccona

     

    Auf Flügeln des Gesangs und im Rhythmus des Tanzes reisen die Geigerin Veronika Skuplik und der Lautenist Andreas Arend durch das italienische Seicento mit Musik von Castello, Falconieri, Palestrina u.a.: Ciaconna und Aria, Canzona und Gagliarda, Sarabanda und die Soave Melodia beinhalten beides; das hohe Ideal des gesanglichen instrumentalen Spiels wird erfüllt auf dem schwingenden Tanzboden. Dabei tauschen die Geigerin und der Lautenist auch die ihnen angestammten Rollen: Veronika Skuplik tanzt auf dem kantabel veranlagten Melodieinstrument eine Allemande und Courante, Andreas Arend singt auf dem Zupfinstrument eine Aria von Alessandro Piccinini. Ein weiterer Lautenmeister, Girolamo Kapsberger, sowie die Innsbrucker Hofgeiger Giovanni Bonaventura Viviani und Giovanni Antonio Pandolfi Mealli werden uns in ihren Werken vorgestellt.

  • So, 25.06.2017
    16:00 Uhr

    Bremen-Gröpelingen

    Emmauskirche

    Gottfried von der Goltz, Annekatrin Beller, Torsten Johann und Thomas Boysen

    Gottfried von der Goltz – Violine

    Annekatrin Beller – Violoncello

    Torsten Johann – Cembalo

    Thomas Boysen – Theorbe

     

    The Art of Playing the Violin

     

    Francesco Geminianis Opus 9, „The Art of Playing on the Violin“ (London 1751), ist eine der anregendsten Quellen in der Entstehungsgeschichte des Violinspiels. Sie verrät eine Vielzahl von Details wie Fingersätze, Bogenstriche und den Gebrauch des Vibratos, aber auch über den guten musikalischen Geschmack und verschiedene Phrasierungsvarianten. Davon zeugen auch die im Werk enthaltenen „12 Compositioni“, die das Ensemble kürzlich als Weltersteinspielung auf CD für das französische Label „Aparte“ aufgenommen hat: wie ein „Gradus ad parnassum“ verlangen diese Miniaturen dem Violinisten das Äußerste ab und zeigen auch kompositionstechnisch verschiedenste Satztypen und -varianten der Kammermusik für Violine und Basso continuo – ein Kompendium des musikalischen Geschmacks der Zeit.

    Umrahmt wird dieses Werk von den zwei Sonaten Opus 4 von Geminiani und einer Sonate von Jean-Marie Leclair.

  • So, 30.07.2017
    16:00 Uhr

    Bremen-Gröpelingen

    Emmauskirche

    BOREAS Quartett

    Julia Fritz

    Jin-Ju Baek

    Luise Manske

    Elisabeth Champollion

    – Blockflöten

     

    Lieder auf Reisen – Melodien aus Renaissance und Moderne

     

    Melodien, die man auf der Straße pfeift, die sich ins Ohr schleichen und als liebgewonnene Bekannte auch nach langer Zeit wieder auftauchen: manche Lieder sind auch nach Jahrhunderten noch Dauerbrenner. So der Evergreen Greensleeves oder das Lied Une jeune Fillette, das auch als „La Monica“, „Ich ging einmal spazieren“ und „Von Gott will ich nicht lassen“ bekannt wurde.

    Die Blockflöte hat als populäres Instrument schon immer eine wichtige Rolle bei der Verbreitung dieser Melodien gespielt – über die Jahrhunderte, aber auch über Landesgrenzen und Kontinente hinweg. In „Lieder auf Reisen“ erklingen diese Melodien, dazu Werke von Komponisten des 21. Jahrhunderts, die verschiedene Kontinente, berühmte Melodien und das Reisen selbst zum Thema haben: von Mark Scheibe und Markus Schönewolf.

  • So, 27.08.2017
    16:00 Uhr

    Bremen-Gröpelingen

    Emmauskirche

    Tanja Tetzlaff

    Tanja Tetzlaff – Violoncello

     

    Weimar und Helsinki

     

    Tanja Tetzlaff spielt in der Reihe Gröpelinger Barock in den Jahren 2016 bis 2018 alle sechs Solosuiten für Cello von Johann Sebastian Bach und stellt ihnen jeweils ein zeitgenössisches Stück für Cello solo gegenüber. In diesem Jahr hören wir die Suite Nr. II in d-Moll BWV 1008 und die Suite Nr. IV in Es-Dur BWV 1010. Dazwischen wird sie die Solosonate des finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara Opus 46 darbieten.

  • So, 24.09.2017
    16:00 Uhr

    Bremen-Gröpelingen

    Emmauskirche

    Duo Coloquintes

    Alice Julien-Laferrière – Violine

    Mathilde Vialle – Viola da Gamba

     

    Froberger et Couperin en tête à tête

     

    Die beiden preisgekrönten Musikerinnen – ausgebildet am Konservatorium Lyon, dem renommiertesten Ausbildungszentrums für Alte Musik in Frankreich – spielen seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Formationen zusammen. Früh gründen sie ihr Duo, um sich in aller Freiheit und musikalischer Geschwisterschaft dem intimen Repertoire für Geige und Gambe zu widmen. Ausgangspunkt ihrer gemeinsamen Arbeit sind die Kompositionen für Gambe und Geige im „Partiturbuch Ludwig“ in der Wolfenbütteler Bibliothek. Für den Gröpelinger Barock kombinieren sie das Beste aus zwei Programmen und aus zwei Welten: Johann Jakob Froberger und Louis Couperin. Beide lieferten Vorlagen für die eigenen Bearbeitungen des Duos, die jeweils in einem CD-Projekt mit begleitenden wissenschaftlichen Publikationen münden.

  • So, 29.10.2017
    20:00 Uhr

    Bremen-Gröpelingen

    Emmauskirche

    Margaret Hunter, Hille Perl und Lee Santana

    Margaret Hunter – Sopran

    Hille Perl – Viola da Gamba

    Lee Santana – Laute und Theorbe

     

    A Consort of Sweet Sounds

     

    Musik zur Zeit von William Shakespeare und Lieder von Lee Santana über Texte von Reinhard Rakow.

     

    Wie bei kaum einem anderen Dramatiker sind die Bühnenwerke von William Shakespeare von der Musik geprägt. Magische oder feierliche Tänze, bewegende Trauermärsche, festliche Einzugsmusik und vor allem eine Vielfalt von Lieder sind in seinen Dramen und Komödien zu hören: Lieder und Instrumentalwerke rund um die Themen Liebe, Magie Abschied und Tod von Zeitgenossen wie John Dowland, Thomas Campion, Thomas Morley, Robert Johnson und John Wilson inszenieren musikalisch vergleichbare Dramen. Lee Santana, als Rundum-Musiker auch in der Komposition zuhause, ergänzt das Programm durch Vertonungen von Texten des norddeutschen Dichters Reinhard Rakow.

  • So, 26.11.2017
    16:00 Uhr

    Bremen-Gröpelingen

    Emmauskirche

    New Dutch Academy

    „Grand Tour“

    Das Den Haager Barockorchester „New Dutch Academy“ unter der Leitung von Simon Murphy feiert die Vielfalt, Virtuosität und Vitalität der Musik des 18. Jahrhunderts. „Grand Tour“ führt den Zuhörer durch die pulsierenden Musikzentren des barocken Europa und besucht dort Komponisten, die die Musikgeschichte geprägt haben: Georg Philipp Telemann in Magdeburg, Antonio Vivaldi in Venedig, Georg Friedrich Händel in London, Unico van Wassenaer in Den Haag… Das Ensemble um den australischen Dirigenten und Bratschisten Simon Murphy ermöglicht in diesem Programm jedem Spieler „sein“ Solokonzert: Vom Flautinokonzert von Vivaldi (Elisabeth Champollion) über das Bratschenkonzert von Telemann (Simon Murphy) und das Gallichonkonzert von Vivaldi (Karl Nyhlin) bis zu virtuosen Händel-Opernarien (Myrsini Margariti, Sopran). Ein Feuerwerk barocker Tonkunst zum Abschluss des Gröpelinger Barock 2017!

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vergangene Konzerte

  • 2016
  • So, 27.11.2016
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Alon Sariel, Izhar Elias und Michael Tsalka

     

    „Hommage à Paisiello“

     

    Alon Sariel – historische und moderne Mandoline

    Izhar Elias – historische und moderne Gitarre

    Michael Tsalka – Cembalo und Hammerklavier

     

     

    Eine der berühmtesten Opernarien im Wien des frühen 19. Jahrhunderts war Giovanni Paisiellos „Nel cor piu non mi sento“. Mit ihrer schlichten, kraftvollen Schönheit eignet sich diese Arie sehr für Bearbeitungen und Variationssätze, und so schrieben Komponisten wie   Hummel, Bortolazzi, Wanhal, Giuliani und Beethoven virtuose Instrumentalvariationen über diese Arie.

     

    Die drei israelischen Musiker spielen in Gröpelingen ein Programm um die Arie des vor 200 Jahren verstorbenen italienischen Opernkomponisten – damit kombiniert das junge Trio Musik eines der bedeutendsten Komponisten der heutigen musikalischen Landschaft in Israel: Yehezkel Braun.

     

    Hammerflügel von Mathias Müller, Wien ca. 1805

  • So, 30.10.2016
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Daniel Sepec und Christine Schornsheim

     

    „Aus der Seele muß man spielen, und nicht wie ein abgerichteter Vogel“

     

    Daniel Sepec – Violine

    Christine Schornsheim – Hammerklavier

     

    Daniel Sepec ist den meisten Bremern bekannt als Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und weltumreisender Solist und Kammermusiker. Christine Schornsheim ist eine der vielseitigsten und begehrtesten Pianistinnen unserer Zeit auf dem Gebiet historischer Aufführungspraxis. Beide treffen sich in Gröpelingen, um zusammen Sonaten für Hammerklavier und Violine von Carl Philipp Emanuel Bach zu spielen. Aus dessen „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen“ (1753) stammt die Anweisung, die diesem Konzert als Motto dient.

     

    Hammerflügel von Carlo Arnoldi, Rom ca. 1766

  • So, 25.09.2016
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Tanja Tetzlaff

     

    „Kontraste“

     

    Tanja Tetzlaff – Violoncello

     

    Tanja Tetzlaff – weltweit gefragte Solistin, Cellistin des Tetzlaff-Quartetts und Solocellistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – schenkt dem Gröpelinger Barock ein Solokonzert. Sie wird auf ihrem Cello von Guadagnini aus dem Jahr 1776 zwei Bachsuiten spielen und ihnen ein Solostück des finnischen Dirigenten und Komponisten Esa-Pekka Salonen (geb. 1958) aus dessen Yta-Serie gegenüberstellen. Salonen selbst sagt darüber:  „Diese kleinen Stücke schildern Ängstlichkeit in einer Situation, die hoffnungslos und bizarr ist und aus der es keinen Ausweg gibt.“ 

  • So, 28.08.2016
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    l'Ornamento

     

    „Elemente“

     

    L'Ornamento:

    Katharina Heutjer – Violine

    Juliane Heutjer – Blockflöten

    Sebastian Wienand – Cembalo

    Rebeka Rusó - Viola da Gamba

     

    Das in Süddeutschland gegründete und jetzt in Basel ansässige Ensemble l'Ornamento wurde, kaum gegründet, schon mit dem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und alsbald weiteren Preisen ausgezeichnet. Nach Gröpelingen kommen die Musiker mit Auszügen aus Händels Wassermusik, Telemanns Orchestersuite „Hamburger Ebb' und Fluth“, Händel-Arien „Venti, turbini“, „Vo' far guerra“ (Rinaldo) und Werken von Antonio Vivaldi.

  • So, 31.07.2016
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Hopkinson Smith & Andreas Liebig

     

    „Lachrimae“

     

    Hopkinson Smith – Laute

    Andreas Liebig – Orgel

     

    Der weltberühmte Lautenist Hopkinson Smith, Professor für Lauteninstrumente an der Schola Cantorum Basiliensis und konzertierend in der ganzen Welt, wird im Wechsel mit dem Basler Münsterorganisten und Innsbrucker Hochschullehrer Andreas Liebig Meisterwerke des Elisabethanischen Zeitalters zu Gehör bringen: John Johnson, Anthony Holborne, John Dowland beispielsweise wechseln sich mit Kostbarkeiten des reichhaltigen altenglischen Orgelrepertoires und Bearbeitungen von Jan Pieterszoon Sweelinck ab, etwa der berühmten Pavana Lachrimae nach Dowland.

  • So, 26.06.2016
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Artemandoline

     

    „Il Viaggio Musicale“

     

    Artemandoline:

    Juan-Carlos Muñoz, Mari-Fé Pavon – Mandoline

    Alla Tolkacheva – Mandola

    Manuel Muñoz – Gitarre/Theorbe

    Jean-Daniel Haro – Viola da Gamba

    Jean-Christophe Leclère – Cembalo

     

    In diesem Programm präsentiert das Ensemble Artemandoline die beliebte Konzertmusik Italiens, die im 18. Jahrhundert die europäischen Herrschaftshöfe eroberte. Das Ensemble aus Luxemburg stellt dabei ein Instrument in den Mittelpunkt, das für seine Brillanz, Flexibilität und Virtuosität in ganz Europa beliebt war und es bei Kennern heute noch ist: die Mandoline. Sie ist in diesem Konzert in historischer Bauweise und Ausführung zu erleben. Die Musik von Vivaldi, Scarlatti, Matteis, Brescianello und Zeitgenossen wird von den weitgereisten Musikern in einer Besetzung dargeboten, die eine willkommene Abwechslung zur Ausführung auf Streichinstrumenten darstellt: Mit fünf gezupften Instrumenten (Mandolinen, Mandola, Gitarre/Theorbe und Cembalo) und der Viola da Gamba als Bassfundament.

  • So, 29.05.2016
    16:00 Uhr

    Emmauskirch Bremen-Gröpelingen

    Santenay

     

    „Ars subtilior“

     

    Santenay:

    Julla von Landsberg – Gesang, Organetto

    Elodie Wiemer – Blockflöte

    Orí Harmelin – Laute

    Szilárd Chereji – Viella

     

    Ars: Die Kunst

    Subtilis: fein, genau, scharfsinnig, schlicht, ungekünstelt, feinfühlig, zart

     

    Mit sparsamen Mitteln erreicht die Musik der Ars Subtilior ihr Ziel: Emotionen zu vermitteln. Ars Subtilior (um 1400) ist eine Art Miniaturmusik, in der jedes feinste Detail zur Poesie des Gesamten beiträgt. Ihre Wege sind minimalistisch, ohne Übermaß, dafür aber besonders feinsinnig und sorgfältig dargestellt. Man kann sich ein Kaleidoskop vorstellen, in das man genau hineinschauen muss, um das perfekte, stets erneute Bild bewundern zu können, das durch die Bewegung einzelner kleiner Perlen erzeugt wird. Nur durch aufmerksames Betrachten ist es möglich, in die phantasiehafte Traumwelt versetzt zu werden.

     

    Ein Konzert mit dem Ensemble aus vier ausgebildeten Spezialisten der Mittelaltermusik ist ein ganz eigenes musikalisches Erlebnis – geprägt von einer ruhigen Atmosphäre, die uns einlädt, aus den aggressiven und überfordernden Eindrücken unseres heutigen Alltags zu einem Moment der Einkehr zu kommen.

  • So, 24.04.2016
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Trio Cammerton

     

    „Keine faden Leyersachen“

     

    Trio Cammerton:

    Janis Tretjuks – historische Klarinette

    Karin Gemeinhardt – historisches Fagott

    Barbara Adamczyk – Hammerklavier

     

    „Keine faden Leyersachen“ – so wird Beethovens „Gassenhauer-Trio“ op. 11 im Jahr 1799 in der Leipziger Allgemeinen Musikalischen Zeitung im Gegensatz zur sonstigen Musik der Zeit „von öfters berühmteren Männern“ beschrieben.

     

    Das Variieren erfolgreicher Melodien gehörte nebst der Oper zu den beliebtesten Vergnügungen der höheren Gesellschaft. Die Trios ermöglichen jedem Spieler, sich solistisch zu präsentieren; sie laden aber auch zu einem expressiven Dialog der Instrumente ein.

     

    Das Trio Cammerton hat sich auf die Aufführung frühklassischer Musik in historischen Varianten der Instrumente und Besetzungen spezialisiert. Es spielt bei uns das „Gassenhauer-Trio“ und das Klaviertrio op. 38 – eine von Beethoven selbst vorgenommene Bearbeitung seines Septetts op. 20.

     

    Hammerflügel von Jakob Weimes, Prag 1808

  • 2015
  • So, 29.11.2015
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Les Cornets Noirs

    Musik von Viadana, Scarani, Frescobaldi, Vierdanck, Pezel, Staden u.a.

    Les Cornets Noirs

    Gebhard David -  Zink

    Bork-Frithjof Smith - Zink

    Johannes Strobl - Cembalo

     

    Das Hauptinteresse von „Les Cornets Noirs“ gilt der Solo- und Ensembleliteratur des namengebenden Instrumentes: Der Zink (ital. cornetto, frz. cornet), wegen seiner Lederumwicklung auch „schwarzer Zink“ genannt, erlebte seine Blütezeit von der Mitte des 16. bis zum späten 17. Jahrhundert, besonders in Italien und Deutschland. Les Cornets Noirs sind Preisträger des concours musica antiqua beim Festival van Vlaanderen Brugge 2000. Das Ensemble konzertierte seither in der Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen, Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Italien und Portugal, in kleiner Besetzung oder mit großen Vokal- und Instrumentalensembles. In Gröpelingen präsentieren die beiden Gründer und Zinkspieler des Ensembles ein buntes Programm mit virtuosen Sonaten und Canzonen für zwei Zinken und Continuo.

     

  • So, 25.10.2015
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Dorothee Mields & Lee Santana

    Thomas Campion: a Divine Song

    Dorothee Mields - Sopran

    Lee Santana - Laute

     

    Thomas Campion (1567–1620), englischer Komponist, Dichter und Arzt, schrieb über hundert Lieder für Lautenbegleitung, die ab 1601 veröffentlicht wurden. In den „Bookes of Ayres to be Sung to the Lute, Orpherian and Bass Viol“ finden sich zarte Liebeslieder wie „It fell on a summer's day“ und „The Cypress Curtain of the Night“. Dorothee Mields und Lee Santana werden u.a. Lieder aus der Sammlung „Light Conceits of Lovers" (1613) musizieren. Die beiden Musiker, die die meiste Zeit des Jahres auf Konzertreisen in der ganzen Welt unterwegs sind, waren schon mehrmals in anderen Formationen in Gröpelingen zu hören: nun zum ersten Mal im intimen Lautenlieder-Duo!

  • So, 27.09.2015
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Los Temperamentos

    „El Galeón 1600“ – Von den Klängen einer anderen Welt

    Los Temperamentos:

    Swantje Tams Freier – Gesang

    Anninka Fohgrub – Blockflöte

    Tomoe Badiarova – Barockvioline

    Néstor F. Cortés – Barockcello

    Hugo M. de Rodas – Erzlaute/Barockgitarre

    Nadine Remmert – Cembalo

     

    Musik aus dem „Archivo Musical de Chiquitos“, von Tarquinio Merula und Alessandro Stradella u.a.

     

    „El Galeón 1600“ steht für die Reise zwischen zwei Welten, die viele Menschen nach der Eroberung Lateinamerikas antraten. Ob arm oder reich, ob Aristokrat oder Sklave, die eigene Kultur befand sich dabei immer im Gepäck der Reisenden. So entstand im Lauf der Jahrhunderte eine enge Beziehung zwischen den Kontinenten.

    „Los Temperamentos“ vollziehen dies musikalisch nach und präsentieren ihrem Publikum sowohl einfühlsame Lieder als auch lebhafte Tonadas und kunstvolle Instrumentalmusik. Ein affekt- und effektvolles Konzert mit Barockmusik aus Italien und Lateinamerika.

     

  • So, 30.08.2015
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Der musikalische Garten

    London – eine Musikmetropole der Barockzeit

    Der musikalische Garten:

    German Echeverri Chamorro, Karoline Echeverri Klemm – Violine

    Annekatrin Beller – Violoncello

    Daniela Niedhammer – Cembalo

     

    Der „musikalische Garten“, ein junges und mehrfach international preisgekröntes Quartett aus Basel, kommt mit einem Programm mit Triosonaten von Händel, Boyce und Purcell, dazu Werke für skordierte Violinen (also mit Umstimmung der Saiten) von Johann Erasmus Kindermann und Georg Philipp Telemann. Händel, Boyce und Purcell lebten und wirkten eine Zeit ihres Lebens in London, in jener spannenden Periode zwischen Restauration und dem Aufstieg des britischen Reiches. Neben großen Werken wie beispielsweise Opern schufen diese Komponisten auch Kammermusik für den täglichen Gebrauch, darunter auch die wohl erfolgreichste Gattung in kleiner Besetzung: die Triosonate. Den Rahmen des Konzertes bilden die beiden Triosonaten für skordierte Violinen von Georg Philipp Telemann.

  • So, 26.07.2015
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Profeti della quinta

    Lamento d'Arianna

    Profeti della quinta:

    Doron Schleifer, Roman Melish – Cantus

    Lior Leibovici, Dan Dunkelblum – Tenor

    Elam Rotem – Bass

    Orí Harmelin – Laute

     

    Das italienische Madrigal: mit viel Experimentierfreude und großem Klangreichtum betreten die Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts diese Spielwiese der Renaissancemusik. Cipriano de Rore, il divino, vertonte poetische Vorlagen auf damals ganz neue, experimentelle Weise. Bei Luzzasco Luzzaschi hören wir Chromatik und Dissonanzen, mit denen in Dantes Inferno die Qualen der Seelen in der Hölle beschrieben werden. Carlo Gesualdo wurde von seinen Freunden als "wild besessen von Musik" beschrieben, und viel chromatische Verrücktheit erklingt tatsächlich in seiner Musik. Claudio Monteverdi musste für seine Madrigale herbe Kritik von konservativen Komponisten einstecken. Sie alle suchten nach demselben Ideal: die Poesie durch die Mittel der Musik auf möglichst bewegende Weise auszudrücken.

  • So, 28.06.2015
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Gudrun Sidonie Otto & Andreas Liebig

    Die beste Zeit im Jahr ist mein

    Gudrun Sidonie Otto – Sopran

    Andreas Liebig – Orgel

     

    „Die beste Zeit im Jahr ist mein, da singen alle Vögelein, Himmel und Erde ist der voll, viel gut Gesang da lautet wohl.“ Das Lied „Frau Musika“, vor einigen Jahren noch in fast allen Kirchengesangbüchern und ebenso in weltlichen Sammlungen zu finden, spricht in schlichten Worten dem Schöpfer einen Dank für alle Musik aus, voran in der lieblichen Natur in Verkörperung der unscheinbaren scheuen Nachtigall. Entlang dieses bekannten Liedes von Martin Luther musiziert das international bekannte Künstlerpaar Werke von Franz Tunder über Johann Sebastian Bach bis Mozart. Der Nachtigall anverwandt: der menschliche Sopran. So kann sich eine klare Stimme in fröhlichen und schmeichelnden Tönen mit den Nachtigallenklängen im Prinzipal der Orgel z.B. in Händels Sweet Bird vereinigen.

     

  • So, 31.05.2015
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Boreas Quartett

    Aus den Fugen

    Boreas Quartett Bremen – Blockflöten

     

    Vier Spielerinnen, vier Stimmen, vier eigenständige Linien: eine Fuge. Die Fuge als Krone der polyphonen Schöpfung lebt von der kunstvollen Verflechtung der gleichwertigen Stimmen. Vier Musikerinnen verteidigen ihren Part – ohne das Gesamtwerk aus dem Blick zu verlieren. Das Konzert führt durch das reichhaltige Fugenrepertoire von Palestrina bis Bach und auch ins 21. Jahrhundert: von den frühen Anfängen der italienischen Canzonen von Tarquinio Merula mit ihren kunstvollen Motiv-Imitationen über den verspielten Einfallsreichtum früher englischer Instrumentalmusik von Thomas Tallis zu der transparenten Architektur von Giovanni Palestrinas Ricercaten. Auszüge aus Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ werden kombiniert mit zeitgenössischen Werken von Piet Swerts und Farzia Fallah, welche die kompositorischen Möglichkeiten bis in ihre Extreme ausreizen. Da gerät die Welt schon mal AUS DEN FUGEN!

  • So, 26.04.2015
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Ensemble Artifices

    Klinge, klinge, Posthorn!

    Ensemble Artifices:

    Alice Julien-Laferrière – Violine und Leitung

    Raphaëlle Pacault – Violine

    Amélie Pialoux – Posthorn

    Cécile Vérolles –Violoncello

    Kazuya Gunji – Cembalo

    Philipp Vöhringer – Schauspiel

     

    Unser Eröffnungskonzert stellt ein Instrument in den Mittelpunkt, welches Bach, Telemann, Händel, Vivaldi und viele andere inspiriert hat: das Posthorn. Entlang eines Musikschauspiels präsentieren uns die Musiker Geschichte und Musik dieses kleinen Instruments, dessen Bild man in vielen Ländern der Welt auf Briefmarken und Postkästen findet. Auch heute noch ist das Posthorn das Emblem und Symbol der Post, obwohl seine praktische Verwendung der Vergangenheit angehört. Das junge französische Ensemble unter der Leitung der charismatischen Geigerin Alice Julien-Laferrière hat sich vor allem dem Thema der Imitation und Illusion in der Barockmusik verschrieben: Naturereignisse, Tierstimmen, Glockenklänge und barocke Alltagsgegenstände wie das Posthorn!

  • 2014
  • So, 30.11.2014
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Veronika Skuplik und Kris Verhelst

    Zusammen ist man weniger allein

    Werke für z.T. skordierte Violine aus dem Klagenfurter Landesmuseum; Musik von Johann Heinrich Schmelzer, Johann Jakob Froberger u. a.

    Veronika Skuplik, Violine

    Kris Verhelst, Cembalo

     

    Das Programm der deutschen Geigerin Veronika Skuplik und der belgischen Cembalistin Kris Verhelst widmet sich österreichischen und süddeutschen Kompositionen des siebzehnten Jahrhunderts.

    Im Zentrum des Konzertes steht Violinmusik aus dem Manuskript für Violine solo aus dem Klagenfurter Landesmuseum sowie aus einem Manuskript für Violine solo aus der British Library, in dem sich neben Sonaten von Johann Heinrich Schmelzer manche Sätze der Klagenfurter Quelle wiederfinden. Zudem werden Cembalowerke von Froberger, Kerll und Poglietti erklingen.

    Eine Besonderheit des Programms wird das Nebeneinander von Werken für (vielfach skordierte) Solovioline und Solomusik für Cembalo sein, unterbrochen von Werken für Violine con basso.
     

  • So, 26.10.2014
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen

    Angela Firkins, Florian Donderer, Tanja Tetzlaff und Hans-Jürgen Schnoor

    Das Musikalische Opfer

    Musik von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Joseph Haydn u. a.

    Angela Firkins, Flöte

    Florian Donderer, Violine

    Tanja Tetzlaff, Violoncello

    und Hans-Jürgen Schnoor, Cembalo

     

    Auf Einladung des preußischen Königs Friedrich kam Johann Sebastian Bach 1747, drei Jahre vor seinem Tod, an den Hof in Potsdam, wo sein Sohn Carl Philipp Emanuel als Hofmusiker tätig war. Hier spielte der König dem Komponisten ein kompliziertes Thema vor und bat Bach, darauf eine Fuge zu improvisieren. Daraus entstand das "Musikalische Opfer", ein Komplex von Fugen, Kanons und einer Triosonate für Traversflöte (dem Instrument des Königs), Violine und Basso Continuo.

    Diesem Schlüsselwerk der Musikgeschichte stellt das Kammerensemble aus Bremen, Lübeck und Hamburg Werke der Söhne Bachs, Joseph Haydns und anderer gegenüber.

  • So, 28.09.2014
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Pierre Hamon

    Ofrenda - Der Atem der Alten und Neuen Welt

    Eine Reise durch die Klänge der Flöteninstrumente aus Europa und dem vorkolumbianischen Amerika

    Pierre Hamon - Blockflöte, Doppelflöte, Mittelalterflöte, Panflöte, Einhandflöte und Trommel u. a.

     

    Pierre Hamon, wichtiger Akteuer der Alte-Musik-Bewegung in Frankreich und Professor für Blockflöte am Conservatoire National Supérieur in Lyon, besitzt eine fast magische Art, die Flöte zu spielen. Seine packende Phrasierung und sein hypnotischer Klang lassen das Publikum die Vielfalt seiner Flöten aus aller Welt erleben, wie sie kein anderer Flötist bietet: Mittelalterliche Doppelflöten, alte mexikanische Flöten, die dreilöchrige Flöte mit Trommel der mittelalterlichen Spielleute, seien sie aus Holz, Keramik, Knochen, Bambus oder Schilf - zu allen Zeiten wurde die Flöte gespielt, um die Lebendigen zu bezaubern und mit den Geistern in Kontakt zu treten.

    Das Programm endet mit dem beeindruckenden musikalischen Gebet "Ofrenda" des zeitgenössischen mexikanischen Komponisten Mario Lavista.

  • So, 31.08.2014
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Concerto da Camera

    Via Hanseatica:

    eine musikalische Route durch den Hansebund

    Converto da Camera:

    Agnieszka Osiecka, Violine

    Robert de Bree, Blockflöte & Oboe

    Marek Szymanski, Violoncello

    Maciej Wierzcholowski, Cembalo

     

    Die Via Hanseatica - die musikalische Route durch den Hansebund - nimmt uns mit auf eine Reise entlang der nordeuropäischen Küste. Wie der Austausch von Gütern und Leistungen an den hanseatischen Häfen stattfand, so blühten dort auch Inspiration und Kreativität: Musik konnte in Handschriften oder in gedruckter Form ausgetauscht werden, wie beispielsweise die Werke von Johann Vierdanck, Dietrich Becker oder Jacob van Eyck; viele Stücke wurden aber auch mündlich weitergegeben, wie Lieder aus dem schwedischen Volksliedergut. Die vier jungen Musiker des Ensembles Concerto da Camera führen die Stile zusammen und lassen damit die klangliche Vielfalt der Musik der Hanse wieder aufleben. Ihre musikalische Reise führt sowohl durch große Kulturstädte wie Utrecht, Den Haag, Krakau und Stralsund als auch durch kleinere wie Czestochowa, Voorschoten, Sorkwity.

  • Mo, 28.07.2014
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Duo Musical Delight

    Musikalisches Vergnügen am barocken Hof.

    Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Jaques-Martin Hotteterre u. a.

    Duo Musical Delight:

    Dorothee Kunst, Flöte

    Susanne Peuker, Harfe & Barockgitarre

     

    Nach den Wirren des dreizigjährigen Krieges und dem Westfälischen Frieden 1648 begann eine neue Epoche kultureller Entwicklung: fort von melancholischem Lebensgefühl, hin zu überladener und prunkvoller Pracht - später mit dem Wort Barock bezeichnet.

    Es galt nun, Sinnlichkeit und Schönheit in vollen Zügen auszukosten, das Leben als permanentes Fest zu inszenieren. Die Komponisten und Musiker versuchten mit allen musikalischen Mitteln, die Affekte, also menschliche Gefühle und Stimmungen, auszudrücken. Aufwändige Orchester- und vor allem Opernaufführungen standen neben sehr beliebten kammermusikalischen Darbietungen. An einer solchen lässt uns das Duo "Musical Delight" anlässlich seines zwanzigjährigen Bestehens teilhaben und spielt Sonaten, Fantasien und Suiten von Bach, Abel, Telemann, Hotteterre, Le Cocq u. a.

  • So, 29.06.2014
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Hille Perl, Frauke Hess, Friederike Latzko, Dietmar Gündel, Johannes Berger & Beate Röllecke

    Köthen und umzu:

    Johann Sebastian Bachs 6. Brandenburgisches Konzert u. a.

    Hille Perl & Frauke Hess, Viola da Gamba

    Friederike Latzko & Dietmar Gündel, Viola

    Johannes Berger, Violoncello

    Beate Röllecke, Cembalo

     

    Vor 300 Jahren - 1714 - erhielt der Gambist Christian Ferdinand Abel am fürstlichen Hof in Köthen eine Stelle als "premier musicus". Drei Jahre später wurde Johann Sebastian Bach dort Hofkapellmeister. Zu Bachs Köthener Kompositionen gehört das sechste Brandenburgische Konzert für zwei Bratschen, zwei Gamben, Violone und Bass, das vermutlich von Bach und Abel gemeinsam aufgeführt wurde und im Mittelpunkt dieses heutigen Konzerts steht.

    Eine Generation später, vor nunmehr 250 Jahren, haben die beiden Söhne Carl Friedrich Abel und Johann Christian Bach in London die erste Reihe von Abonnementkonzerten begründet - die Bach-Abel-Concerts.

    Die Gambistin Hille Perl, die Bratschistin Friederike Latzko und Freunde gehen der Musik der Väter und Söhne Bach-Abel nach.

  • So, 25.05.2014
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Les Suprises

    Songes sacrés - heilige Träume

    Französische Barockmusik von Marc-Antoine Charpentier, Louis Couperin, Sébastien de Brossard, Robert de Visée u. a.

    Les Surprises:

    Stephan Collardelle, Altus

    Matthieu Chapuis, Tenor

    Étienne Bazola, Bariton

    Juliette Guignard, Viola da Gamba

    Étienne Galletier, Theorbe

    Louis-Noël Bestion de Camboulas, Orgel & Cembalo

     

    In Frankreich nimmt die geistliche Musik des 17. Jahrhunderts andere Wege als im übrigen Europa: Motetten, Leçons de Ténèbres, biblische Erzählungen schöpfen tief aus der dramatischen Palette der Oper; reiche Harmonik, intensive Affektdarstellung und das bildhafte Entwerfen von Traum- oder Kampfszenen erzählen ergreifende Geschichten von Verzweiflung, Trauer und Tod, aber auch Trost und Zuversicht.

    Les Suprises - das junge französische Barockensemble um Juliette Guignard und Louis-Noël Bestion de Camboulas - reist aus Paris nach Gröpelingen, im Gepäck eine Auswahl hierzulande selten aufgeführter Werke französischer Meister: Motetten von Charpentier, Clérembault und Brossard für verschiedene Männerstimmen und Basso Continuo, dazu instrumentale Nachrufe auf geliebte Verstorbene (sog. Tombeaus) von Robert de Visée, Louis Couperin und Marin Marais.

  • So, 27.04.2014
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Freundschaftsbande Italien - Deutschland

    Freundschaftsbande Italtien - Deutschland

    Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Johann Heinrich Schmelzer, Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi u. a.

    Jürgen Groß, Violine

    Jörg Jacobi, Cembalo

     

    Freundschaftsbande finden sich in diesem Programm überall. Zwar kannten die meisten Komponisten dieses Programms sich nicht persönlich - nur Telemann und Bach waren wirklich freundschaftlich verbunden. Aber selten war die gegenseitige Beeinflussung der Stile so stark wie im 18. Jahrhundert. Es entwickelten sich zwar Nationalstile, die sehr stolz voneinander abgegrenzt wurden, aber keiner kam ohne den anderen aus. Was wäre Bach ohne die Impulse Antonio Vivaldis? Kaum jemand schrieb so vollendete Musik wie Corelli, die Generationen von Komponisten als Vorbild diente. Man studierte, kopierte und bearbeitete die Vorbilder in aller Zugewandheit und lernte, Neues daraus zu schöpfen. Was Freunde eben tun...

  • 2013
  • So, 24.11.2013
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    William Dongois & Carsten Lohff

    Virtuosi Italiani -

    Musik des Seicento von Pierluigi da Palestrina/Francesco Rognoni, Giovanni Antonio Pandolfi Mealli u. a.

    William Dongois, Zink

    Carsten Lohff, Cembalo

     

    Was ist Virtuosität? Im weiten Sinne: die Behrrschung der Bewegung. Das gewisse Etwas, die Krönung bloßer Instrumentaltechnik. Virtuosität ist die wiedererlangte Freiheit des Spielers: Sie lässt die technischen Hürden des Instruments in den Hintergrund treten und die tatsächliche musikalsiche Geste offenbar werden.

    William Dongois spielt Zink mit einer Beweglichkeit, die den Hörer wie eine Welle mitnimmt in den Strom dieser hochvirtuosen, expressiven Musik Italiens im 17. Jahrhundert. Die Presse schreibt über hin: "Mit atemberaubender Leichtigkeit setzt er sich spielerisch über alle Schwierigkeiten hinweg" (Le Monde de la Musique); die renommierte Zeitschrift Diapason erkennt in ihm den "Meister der virtuosen Figuren und des inneren Träumens". Carsten Lohff, Dozent an den Musikhochschulen Bremen und Hamburg und gefragter Konzertcembalist, begleitet den Zinkenisten seit Jahren mit kluger Intuition und feinfühligem Kontrapunkt.

     

     

  • So, 27.10.2013
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Orchester und Chor Laudate-Cantate

    Weltliche Kantaten von Johann Sebastian Bach

    Orchester und Chor Laudate-Cantate

    Leitung: Ansgar Müller-Nanninga

     

    Alle geistlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs im Gottesdienst aufzuführen, für den sie komponiert wurden - das war der Gedanke, unter dem sich 250 Jahre nach Bachs Tod die Musiker von "Laudate Cantate" in Bremen zusammenfanden. Seit dem Jahr 2001 musizieren sie regelmäßig am zweiten Sonntag der Monate zwischen Fasten- und Adventszeit in der Kirche Unser Lieben Frauen Bachs Kantaten im Gottesdienst. Ambitionierte Laien, Studierende, Absolventen und Lehrende der Abteilung für Alte Musik der HfK Bremen und hauptberufliche Solisten haben in Orchester und Chor "Laudate Cantate" unter der Leitung des Liebfrauenkantors und Landeskirchenmusikdirektors Ansgar Müller-Nanninga Bachs Kantatenwerk erarbeitet - auf Darmsaiten, barocken Instrumenten und in originaler Stimmung. Im Juni dieses Jahres führen sie gemeinsam die hundertste Kantate dieser Reihe auf.

    Im Gröpelinger Barock sollen nun auch die weltlichen Kantaten J.S. Bachs zu ihrem Recht kommen.

  • So, 29.09.2013
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Dorothee Mields und Ludger Rémy

    Sturm und Drang - Ein Weg in die Romantik

    Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin, Johann Friedrich Reichardt und Ludwig van Beethoven

    Dorothee Mields, Sopran

    Ludger Rémy, Hammerflügel

     

    Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt. Ludger Rémy gilt international als einer der wegweisenden Forscher und Interpreten bei der Wiederbelebung und Wiederentdeckung älterer deutscher Musik. Gemeinsam erzählen sie mit den Liedern des Sturm und Drang von Nähe und Verlust, Lachen und Liebe, Resignation und Tod. In kluger Auswahl und Zusammenstellung der Lieder lassen Dorothee Mields und Ludger Rémy eindrucksvolle Momente der Sehnsucht, des Schmerzes und der Erlösung entstehen, denen sich kein fühlendes Herz widersetzen kann.

  • So, 25.08.2013
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Boreas Quartett Bremen und Han Tol

    In Nomine - Consortmusik von Christopher Tye

    Boreas Quartett Bremen und Han Tol, Blockflöten

     

    Il flauto dolce - die süße Flöte: Könige und Kaiser waren lange Zeit auf der Suche nach dem besten Flötenensemble, dem virtuosesten Solisten, dem geschicktesten Flötenbauer, um ihre Lust an diesem magischen Klang zu stillen. Die Blockflöte: als komplette Instrumentenfamilie von der kleinen Sopranflöte bis zur 1,60 m großen Subbass-Flöte gehörte sie jahrhundertelang zu den beliebtesten Instrumenten. 

    Han Tol - Professor an der Hochschule für Künste Bremen und weltweit auftretender Solist und Ensemblemusiker - und das preisgekrönte, international agierende Boreas Quartett Bremen haben sich zusammengefunden, um der klangvollen Musik der englischen Renaissance neues Leben zu verleihen und die Faszination des Flötenconsort-Klangs mit dem Publikum zu teilen.

  • So, 28.07.2013
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Christof Pülsch

    Orgelkonzert - zwischen Schreibtisch und Spieltisch.

    Orgelmusik zwischen Konstruktion und Improvisation

    Werke von Paul Hindemith, Reginald Smith Brindle und Oliver Messiaen

    Christof Pülsch - Orgel

     

    Paul Hindemith schreibt Musik nicht für die Ewigkeit, sondern für den Augenblick. Er entwickelt sich vom enfant terrible der deutschen Musikszene zu einem seriösen Komponisten, doch bewahrt er sich seinen Humor und seine musikantische Spielfreude. In seinen drei Sonanten für die Orgel klingt alles das an, die Ernsthaftigkeit genauso wie die kindliche Freude am Spiel.

    Zusammen mit Werken des britischen Komponisten Reginald Smith Brindle und des französischen Komponisten Oliver Messiaen erklingt in diesem Konzert kontrastreiche Orgelmusik, die zum genauen Hinhören einlädt. Christof Pülsch (geboren 1976 in Bremerhaven) studierte evangelische Kirchenmusik in Detmold und Orgel in Piteå (Schweden). Seit 2006 ist er Kirchenmusiker der Zionsgemeinde in den ev. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld.

  • So, 30.06.2013
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Leila Schayegh

    Wege zu Bach

    Musik von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz von Biber und Nicola Matteis

    Leila Schayegh - Violine

     

    Dieses Programm zeigt nicht nur die Entwicklung der violinistischen Sololiteratur, sondern auch die ungeheure Vielfalt der improvisatorischen Formen. In einer Stunde Konzert erfährt man viel über freie Improvisation, über verschiedene Formen der Variationen bis hin zu den Fugen, die auch zu Bachs Zeiten mit Vorliebe aus dem Stegreif improvisiert wurden. Mit Komponisten wie Matteis und Biber werden Komponisten geehrt, die dazu beigetragen haben, dass Bachs Solowerke überhaupt denkbar wurden und entstehen konnten.

    Leila Schayegh gehört zu der jungen Generation vielversprechender Barockviolinisten, die durch ihr facettenreiches Spiel mit Forschungsanspruch auf sich aufmerksam macht.

  • So, 26.05.2013
    16:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Ricarda Ochs und Gerhard Suhlrie mit Blässerinnen und Bläser des Evangelischen Posaunenwerkes Bremen

    Soviel Du brauchst -

    Festliche Musik für Blechbläser, Pauken und Orgel

    Musik von Richard Strauß, Traugott Fünfgeld und Sigfrid Karg-Elert

    Bläserinnen und Bläser des Evangelischen Posaunenwerkes Bremen,

    Ricarda Ochs - Orgel

    Gerhard Suhlrie - Paucken

    Leitung: Landesposaunenwart Rüdiger Hille

     

    Schon immer waren Orgel und Blechbläser die Künder des Himmlischen. In dieser Eigenschaft nutzen sie in diesem festlichen Konzert ihre Klangfülle und ihr reiches Repertoire, um Fragen nachzugehen, die das Irdische aktuell beschäftigen: Das Motto und die zentralen Themen des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg haben zu diesem Konzertprogramm angeregt. Die Musik stellt sich der Frage, was notwendig ist, und will selbst in ihrer eigenen Sprache Antwort geben. Im Zentrum der festlichen Musik steht die Auseinandersetzung mit wichtigen Kirchenliedern: Nun danket alle Gott, Wie schön leuchtet der Morgenstern, Erhalt uns Herr bei deinem Wort.

  • Di, 21.05.2013
    20:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Ensembles der Akademie für Alte Musik Bremen

    Frutti Musicali

    Musik von Georg Philipp Telemann, Matthew Locke, Giovanni Legrenzi, Claudio Monteverdi u. a.

    Ensembles der Akademie für Alte Musik Bremen

     

    Eine besondere Gelegenheit bietet sich dem Publikum in diesem Konzert: Die Ensembles der Abteilung Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen präsentieren Musik von Renaissance bis Klassik in Ensembles ihrer jeweiligen Instrumentenfamilien.

    Mit dabei sind Vokal-Ensemble, Gamben-Consort, Lauten-Quartett, Blockflöten-Consort, Cello-Quartett, Oboeband, Dulzian-Consort, Trompeten-Consort, Streicher-Ensemble sowie Zinken und Posaunen.

    1986 gründete Thomas Albert die Akademie für Alte Musik Bremen, das erste Institut in der Bundesrepublik, in dem auf Hochschulniveau eine vollständige Ausbildung in Alter Musik angeboten wurde. Mittlerweile hat das Modell große Nachfolge gefunden; seine Gültigkeit steht bis heute unangefochten. Aktuell studieren 100 junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt in Bremen Alte Musik.

  • So, 28.04.2013
    20:00 Uhr

    Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

    Lee Santana

    Doulandia - Musik von und um John Dowland

    Werke von Tobias Kun, Valentin Ströbel, Thomas Robinson und Lee Santana

    Lee Santana - Laute

     

    Aus Lee Santanas Biographie:

    "Lee Santana kommt aus einer Musikerfamilie des Bundesstaates Florida in den USA. Als Kind hat er gerne Jazz und Rockmusik gespielt, sich weniger gerne mit Klassik beschäftigt. Später war es umgekehrt. Nach langen Umwegen wurde ihm ein Abschluss 'summa cum laude' des Emerson College in Boston in den Fächern Alte Musik und Musiktheorie verliehen.

    Seit 1984 wohnt er in Europa als freischwebender Lautenist und Komponist.

    Er hat mit vielen berühmten Musikern und Ensembles gearbeitet, manche davon waren sogar richtig gut.

    Er hat mit o.g. über 60 CDs veröffentlicht, auch davon waren manche richtig gut.

    Jetzt konzentriert er sich auf eigene Projekte, einige solo, die meisten mit der Gambistin Hille Perl oder mit seinem Emsemble Los Otros.

    Lee Santana spielt etwa 90 Konzerte pro Jahr. Diese Arbeit wird laufend in Rundfunkmitschnitten und CD-Aufnahmen dokumentiert."