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vergangene Konzerte

2016
So, 27.11.2016
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Alon Sariel, Izhar Elias und Michael Tsalka

 

„Hommage à Paisiello“

 

Alon Sariel – historische und moderne Mandoline

Izhar Elias – historische und moderne Gitarre

Michael Tsalka – Cembalo und Hammerklavier

 

 

Eine der berühmtesten Opernarien im Wien des frühen 19. Jahrhunderts war Giovanni Paisiellos „Nel cor piu non mi sento“. Mit ihrer schlichten, kraftvollen Schönheit eignet sich diese Arie sehr für Bearbeitungen und Variationssätze, und so schrieben Komponisten wie   Hummel, Bortolazzi, Wanhal, Giuliani und Beethoven virtuose Instrumentalvariationen über diese Arie.

 

Die drei israelischen Musiker spielen in Gröpelingen ein Programm um die Arie des vor 200 Jahren verstorbenen italienischen Opernkomponisten – damit kombiniert das junge Trio Musik eines der bedeutendsten Komponisten der heutigen musikalischen Landschaft in Israel: Yehezkel Braun.

 

Hammerflügel von Mathias Müller, Wien ca. 1805

So, 30.10.2016
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Daniel Sepec und Christine Schornsheim

 

„Aus der Seele muß man spielen, und nicht wie ein abgerichteter Vogel“

 

Daniel Sepec – Violine

Christine Schornsheim – Hammerklavier

 

Daniel Sepec ist den meisten Bremern bekannt als Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und weltumreisender Solist und Kammermusiker. Christine Schornsheim ist eine der vielseitigsten und begehrtesten Pianistinnen unserer Zeit auf dem Gebiet historischer Aufführungspraxis. Beide treffen sich in Gröpelingen, um zusammen Sonaten für Hammerklavier und Violine von Carl Philipp Emanuel Bach zu spielen. Aus dessen „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen“ (1753) stammt die Anweisung, die diesem Konzert als Motto dient.

 

Hammerflügel von Carlo Arnoldi, Rom ca. 1766

So, 25.09.2016
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Tanja Tetzlaff

 

„Kontraste“

 

Tanja Tetzlaff – Violoncello

 

Tanja Tetzlaff – weltweit gefragte Solistin, Cellistin des Tetzlaff-Quartetts und Solocellistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – schenkt dem Gröpelinger Barock ein Solokonzert. Sie wird auf ihrem Cello von Guadagnini aus dem Jahr 1776 zwei Bachsuiten spielen und ihnen ein Solostück des finnischen Dirigenten und Komponisten Esa-Pekka Salonen (geb. 1958) aus dessen Yta-Serie gegenüberstellen. Salonen selbst sagt darüber:  „Diese kleinen Stücke schildern Ängstlichkeit in einer Situation, die hoffnungslos und bizarr ist und aus der es keinen Ausweg gibt.“ 

So, 28.08.2016
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

l'Ornamento

 

„Elemente“

 

L'Ornamento:

Katharina Heutjer – Violine

Juliane Heutjer – Blockflöten

Sebastian Wienand – Cembalo

Rebeka Rusó - Viola da Gamba

 

Das in Süddeutschland gegründete und jetzt in Basel ansässige Ensemble l'Ornamento wurde, kaum gegründet, schon mit dem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und alsbald weiteren Preisen ausgezeichnet. Nach Gröpelingen kommen die Musiker mit Auszügen aus Händels Wassermusik, Telemanns Orchestersuite „Hamburger Ebb' und Fluth“, Händel-Arien „Venti, turbini“, „Vo' far guerra“ (Rinaldo) und Werken von Antonio Vivaldi.

So, 31.07.2016
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Hopkinson Smith & Andreas Liebig

 

„Lachrimae“

 

Hopkinson Smith – Laute

Andreas Liebig – Orgel

 

Der weltberühmte Lautenist Hopkinson Smith, Professor für Lauteninstrumente an der Schola Cantorum Basiliensis und konzertierend in der ganzen Welt, wird im Wechsel mit dem Basler Münsterorganisten und Innsbrucker Hochschullehrer Andreas Liebig Meisterwerke des Elisabethanischen Zeitalters zu Gehör bringen: John Johnson, Anthony Holborne, John Dowland beispielsweise wechseln sich mit Kostbarkeiten des reichhaltigen altenglischen Orgelrepertoires und Bearbeitungen von Jan Pieterszoon Sweelinck ab, etwa der berühmten Pavana Lachrimae nach Dowland.

So, 26.06.2016
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Artemandoline

 

„Il Viaggio Musicale“

 

Artemandoline:

Juan-Carlos Muñoz, Mari-Fé Pavon – Mandoline

Alla Tolkacheva – Mandola

Manuel Muñoz – Gitarre/Theorbe

Jean-Daniel Haro – Viola da Gamba

Jean-Christophe Leclère – Cembalo

 

In diesem Programm präsentiert das Ensemble Artemandoline die beliebte Konzertmusik Italiens, die im 18. Jahrhundert die europäischen Herrschaftshöfe eroberte. Das Ensemble aus Luxemburg stellt dabei ein Instrument in den Mittelpunkt, das für seine Brillanz, Flexibilität und Virtuosität in ganz Europa beliebt war und es bei Kennern heute noch ist: die Mandoline. Sie ist in diesem Konzert in historischer Bauweise und Ausführung zu erleben. Die Musik von Vivaldi, Scarlatti, Matteis, Brescianello und Zeitgenossen wird von den weitgereisten Musikern in einer Besetzung dargeboten, die eine willkommene Abwechslung zur Ausführung auf Streichinstrumenten darstellt: Mit fünf gezupften Instrumenten (Mandolinen, Mandola, Gitarre/Theorbe und Cembalo) und der Viola da Gamba als Bassfundament.

So, 29.05.2016
16:00 Uhr Emmauskirch Bremen-Gröpelingen

Santenay

 

„Ars subtilior“

 

Santenay:

Julla von Landsberg – Gesang, Organetto

Elodie Wiemer – Blockflöte

Orí Harmelin – Laute

Szilárd Chereji – Viella

 

Ars: Die Kunst

Subtilis: fein, genau, scharfsinnig, schlicht, ungekünstelt, feinfühlig, zart

 

Mit sparsamen Mitteln erreicht die Musik der Ars Subtilior ihr Ziel: Emotionen zu vermitteln. Ars Subtilior (um 1400) ist eine Art Miniaturmusik, in der jedes feinste Detail zur Poesie des Gesamten beiträgt. Ihre Wege sind minimalistisch, ohne Übermaß, dafür aber besonders feinsinnig und sorgfältig dargestellt. Man kann sich ein Kaleidoskop vorstellen, in das man genau hineinschauen muss, um das perfekte, stets erneute Bild bewundern zu können, das durch die Bewegung einzelner kleiner Perlen erzeugt wird. Nur durch aufmerksames Betrachten ist es möglich, in die phantasiehafte Traumwelt versetzt zu werden.

 

Ein Konzert mit dem Ensemble aus vier ausgebildeten Spezialisten der Mittelaltermusik ist ein ganz eigenes musikalisches Erlebnis – geprägt von einer ruhigen Atmosphäre, die uns einlädt, aus den aggressiven und überfordernden Eindrücken unseres heutigen Alltags zu einem Moment der Einkehr zu kommen.

So, 24.04.2016
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Trio Cammerton

 

„Keine faden Leyersachen“

 

Trio Cammerton:

Janis Tretjuks – historische Klarinette

Karin Gemeinhardt – historisches Fagott

Barbara Adamczyk – Hammerklavier

 

„Keine faden Leyersachen“ – so wird Beethovens „Gassenhauer-Trio“ op. 11 im Jahr 1799 in der Leipziger Allgemeinen Musikalischen Zeitung im Gegensatz zur sonstigen Musik der Zeit „von öfters berühmteren Männern“ beschrieben.

 

Das Variieren erfolgreicher Melodien gehörte nebst der Oper zu den beliebtesten Vergnügungen der höheren Gesellschaft. Die Trios ermöglichen jedem Spieler, sich solistisch zu präsentieren; sie laden aber auch zu einem expressiven Dialog der Instrumente ein.

 

Das Trio Cammerton hat sich auf die Aufführung frühklassischer Musik in historischen Varianten der Instrumente und Besetzungen spezialisiert. Es spielt bei uns das „Gassenhauer-Trio“ und das Klaviertrio op. 38 – eine von Beethoven selbst vorgenommene Bearbeitung seines Septetts op. 20.

 

Hammerflügel von Jakob Weimes, Prag 1808

2015
So, 29.11.2015
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Les Cornets Noirs

Musik von Viadana, Scarani, Frescobaldi, Vierdanck, Pezel, Staden u.a.

Les Cornets Noirs

Gebhard David -  Zink

Bork-Frithjof Smith - Zink

Johannes Strobl - Cembalo

 

Das Hauptinteresse von „Les Cornets Noirs“ gilt der Solo- und Ensembleliteratur des namengebenden Instrumentes: Der Zink (ital. cornetto, frz. cornet), wegen seiner Lederumwicklung auch „schwarzer Zink“ genannt, erlebte seine Blütezeit von der Mitte des 16. bis zum späten 17. Jahrhundert, besonders in Italien und Deutschland. Les Cornets Noirs sind Preisträger des concours musica antiqua beim Festival van Vlaanderen Brugge 2000. Das Ensemble konzertierte seither in der Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen, Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Italien und Portugal, in kleiner Besetzung oder mit großen Vokal- und Instrumentalensembles. In Gröpelingen präsentieren die beiden Gründer und Zinkspieler des Ensembles ein buntes Programm mit virtuosen Sonaten und Canzonen für zwei Zinken und Continuo.

 

So, 25.10.2015
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Dorothee Mields & Lee Santana

Thomas Campion: a Divine Song

Dorothee Mields - Sopran

Lee Santana - Laute

 

Thomas Campion (1567–1620), englischer Komponist, Dichter und Arzt, schrieb über hundert Lieder für Lautenbegleitung, die ab 1601 veröffentlicht wurden. In den „Bookes of Ayres to be Sung to the Lute, Orpherian and Bass Viol“ finden sich zarte Liebeslieder wie „It fell on a summer's day“ und „The Cypress Curtain of the Night“. Dorothee Mields und Lee Santana werden u.a. Lieder aus der Sammlung „Light Conceits of Lovers" (1613) musizieren. Die beiden Musiker, die die meiste Zeit des Jahres auf Konzertreisen in der ganzen Welt unterwegs sind, waren schon mehrmals in anderen Formationen in Gröpelingen zu hören: nun zum ersten Mal im intimen Lautenlieder-Duo!

So, 27.09.2015
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Los Temperamentos

„El Galeón 1600“ – Von den Klängen einer anderen Welt

Los Temperamentos:

Swantje Tams Freier – Gesang

Anninka Fohgrub – Blockflöte

Tomoe Badiarova – Barockvioline

Néstor F. Cortés – Barockcello

Hugo M. de Rodas – Erzlaute/Barockgitarre

Nadine Remmert – Cembalo

 

Musik aus dem „Archivo Musical de Chiquitos“, von Tarquinio Merula und Alessandro Stradella u.a.

 

„El Galeón 1600“ steht für die Reise zwischen zwei Welten, die viele Menschen nach der Eroberung Lateinamerikas antraten. Ob arm oder reich, ob Aristokrat oder Sklave, die eigene Kultur befand sich dabei immer im Gepäck der Reisenden. So entstand im Lauf der Jahrhunderte eine enge Beziehung zwischen den Kontinenten.

„Los Temperamentos“ vollziehen dies musikalisch nach und präsentieren ihrem Publikum sowohl einfühlsame Lieder als auch lebhafte Tonadas und kunstvolle Instrumentalmusik. Ein affekt- und effektvolles Konzert mit Barockmusik aus Italien und Lateinamerika.

 

So, 30.08.2015
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Der musikalische Garten

London – eine Musikmetropole der Barockzeit

Der musikalische Garten:

German Echeverri Chamorro, Karoline Echeverri Klemm – Violine

Annekatrin Beller – Violoncello

Daniela Niedhammer – Cembalo

 

Der „musikalische Garten“, ein junges und mehrfach international preisgekröntes Quartett aus Basel, kommt mit einem Programm mit Triosonaten von Händel, Boyce und Purcell, dazu Werke für skordierte Violinen (also mit Umstimmung der Saiten) von Johann Erasmus Kindermann und Georg Philipp Telemann. Händel, Boyce und Purcell lebten und wirkten eine Zeit ihres Lebens in London, in jener spannenden Periode zwischen Restauration und dem Aufstieg des britischen Reiches. Neben großen Werken wie beispielsweise Opern schufen diese Komponisten auch Kammermusik für den täglichen Gebrauch, darunter auch die wohl erfolgreichste Gattung in kleiner Besetzung: die Triosonate. Den Rahmen des Konzertes bilden die beiden Triosonaten für skordierte Violinen von Georg Philipp Telemann.

So, 26.07.2015
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Profeti della quinta

Lamento d'Arianna

Profeti della quinta:

Doron Schleifer, Roman Melish – Cantus

Lior Leibovici, Dan Dunkelblum – Tenor

Elam Rotem – Bass

Orí Harmelin – Laute

 

Das italienische Madrigal: mit viel Experimentierfreude und großem Klangreichtum betreten die Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts diese Spielwiese der Renaissancemusik. Cipriano de Rore, il divino, vertonte poetische Vorlagen auf damals ganz neue, experimentelle Weise. Bei Luzzasco Luzzaschi hören wir Chromatik und Dissonanzen, mit denen in Dantes Inferno die Qualen der Seelen in der Hölle beschrieben werden. Carlo Gesualdo wurde von seinen Freunden als "wild besessen von Musik" beschrieben, und viel chromatische Verrücktheit erklingt tatsächlich in seiner Musik. Claudio Monteverdi musste für seine Madrigale herbe Kritik von konservativen Komponisten einstecken. Sie alle suchten nach demselben Ideal: die Poesie durch die Mittel der Musik auf möglichst bewegende Weise auszudrücken.

So, 28.06.2015
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Gudrun Sidonie Otto & Andreas Liebig

Die beste Zeit im Jahr ist mein

Gudrun Sidonie Otto – Sopran

Andreas Liebig – Orgel

 

„Die beste Zeit im Jahr ist mein, da singen alle Vögelein, Himmel und Erde ist der voll, viel gut Gesang da lautet wohl.“ Das Lied „Frau Musika“, vor einigen Jahren noch in fast allen Kirchengesangbüchern und ebenso in weltlichen Sammlungen zu finden, spricht in schlichten Worten dem Schöpfer einen Dank für alle Musik aus, voran in der lieblichen Natur in Verkörperung der unscheinbaren scheuen Nachtigall. Entlang dieses bekannten Liedes von Martin Luther musiziert das international bekannte Künstlerpaar Werke von Franz Tunder über Johann Sebastian Bach bis Mozart. Der Nachtigall anverwandt: der menschliche Sopran. So kann sich eine klare Stimme in fröhlichen und schmeichelnden Tönen mit den Nachtigallenklängen im Prinzipal der Orgel z.B. in Händels Sweet Bird vereinigen.

 

So, 31.05.2015
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Boreas Quartett

Aus den Fugen

Boreas Quartett Bremen – Blockflöten

 

Vier Spielerinnen, vier Stimmen, vier eigenständige Linien: eine Fuge. Die Fuge als Krone der polyphonen Schöpfung lebt von der kunstvollen Verflechtung der gleichwertigen Stimmen. Vier Musikerinnen verteidigen ihren Part – ohne das Gesamtwerk aus dem Blick zu verlieren. Das Konzert führt durch das reichhaltige Fugenrepertoire von Palestrina bis Bach und auch ins 21. Jahrhundert: von den frühen Anfängen der italienischen Canzonen von Tarquinio Merula mit ihren kunstvollen Motiv-Imitationen über den verspielten Einfallsreichtum früher englischer Instrumentalmusik von Thomas Tallis zu der transparenten Architektur von Giovanni Palestrinas Ricercaten. Auszüge aus Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ werden kombiniert mit zeitgenössischen Werken von Piet Swerts und Farzia Fallah, welche die kompositorischen Möglichkeiten bis in ihre Extreme ausreizen. Da gerät die Welt schon mal AUS DEN FUGEN!

So, 26.04.2015
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Ensemble Artifices

Klinge, klinge, Posthorn!

Ensemble Artifices:

Alice Julien-Laferrière – Violine und Leitung

Raphaëlle Pacault – Violine

Amélie Pialoux – Posthorn

Cécile Vérolles –Violoncello

Kazuya Gunji – Cembalo

Philipp Vöhringer – Schauspiel

 

Unser Eröffnungskonzert stellt ein Instrument in den Mittelpunkt, welches Bach, Telemann, Händel, Vivaldi und viele andere inspiriert hat: das Posthorn. Entlang eines Musikschauspiels präsentieren uns die Musiker Geschichte und Musik dieses kleinen Instruments, dessen Bild man in vielen Ländern der Welt auf Briefmarken und Postkästen findet. Auch heute noch ist das Posthorn das Emblem und Symbol der Post, obwohl seine praktische Verwendung der Vergangenheit angehört. Das junge französische Ensemble unter der Leitung der charismatischen Geigerin Alice Julien-Laferrière hat sich vor allem dem Thema der Imitation und Illusion in der Barockmusik verschrieben: Naturereignisse, Tierstimmen, Glockenklänge und barocke Alltagsgegenstände wie das Posthorn!

2014
So, 30.11.2014
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Veronika Skuplik und Kris Verhelst

Zusammen ist man weniger allein

Werke für z.T. skordierte Violine aus dem Klagenfurter Landesmuseum; Musik von Johann Heinrich Schmelzer, Johann Jakob Froberger u. a.

Veronika Skuplik, Violine

Kris Verhelst, Cembalo

 

Das Programm der deutschen Geigerin Veronika Skuplik und der belgischen Cembalistin Kris Verhelst widmet sich österreichischen und süddeutschen Kompositionen des siebzehnten Jahrhunderts.

Im Zentrum des Konzertes steht Violinmusik aus dem Manuskript für Violine solo aus dem Klagenfurter Landesmuseum sowie aus einem Manuskript für Violine solo aus der British Library, in dem sich neben Sonaten von Johann Heinrich Schmelzer manche Sätze der Klagenfurter Quelle wiederfinden. Zudem werden Cembalowerke von Froberger, Kerll und Poglietti erklingen.

Eine Besonderheit des Programms wird das Nebeneinander von Werken für (vielfach skordierte) Solovioline und Solomusik für Cembalo sein, unterbrochen von Werken für Violine con basso.
 

So, 26.10.2014
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen

Angela Firkins, Florian Donderer, Tanja Tetzlaff und Hans-Jürgen Schnoor

Das Musikalische Opfer

Musik von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Joseph Haydn u. a.

Angela Firkins, Flöte

Florian Donderer, Violine

Tanja Tetzlaff, Violoncello

und Hans-Jürgen Schnoor, Cembalo

 

Auf Einladung des preußischen Königs Friedrich kam Johann Sebastian Bach 1747, drei Jahre vor seinem Tod, an den Hof in Potsdam, wo sein Sohn Carl Philipp Emanuel als Hofmusiker tätig war. Hier spielte der König dem Komponisten ein kompliziertes Thema vor und bat Bach, darauf eine Fuge zu improvisieren. Daraus entstand das "Musikalische Opfer", ein Komplex von Fugen, Kanons und einer Triosonate für Traversflöte (dem Instrument des Königs), Violine und Basso Continuo.

Diesem Schlüsselwerk der Musikgeschichte stellt das Kammerensemble aus Bremen, Lübeck und Hamburg Werke der Söhne Bachs, Joseph Haydns und anderer gegenüber.

So, 28.09.2014
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Pierre Hamon

Ofrenda - Der Atem der Alten und Neuen Welt

Eine Reise durch die Klänge der Flöteninstrumente aus Europa und dem vorkolumbianischen Amerika

Pierre Hamon - Blockflöte, Doppelflöte, Mittelalterflöte, Panflöte, Einhandflöte und Trommel u. a.

 

Pierre Hamon, wichtiger Akteuer der Alte-Musik-Bewegung in Frankreich und Professor für Blockflöte am Conservatoire National Supérieur in Lyon, besitzt eine fast magische Art, die Flöte zu spielen. Seine packende Phrasierung und sein hypnotischer Klang lassen das Publikum die Vielfalt seiner Flöten aus aller Welt erleben, wie sie kein anderer Flötist bietet: Mittelalterliche Doppelflöten, alte mexikanische Flöten, die dreilöchrige Flöte mit Trommel der mittelalterlichen Spielleute, seien sie aus Holz, Keramik, Knochen, Bambus oder Schilf - zu allen Zeiten wurde die Flöte gespielt, um die Lebendigen zu bezaubern und mit den Geistern in Kontakt zu treten.

Das Programm endet mit dem beeindruckenden musikalischen Gebet "Ofrenda" des zeitgenössischen mexikanischen Komponisten Mario Lavista.

So, 31.08.2014
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Concerto da Camera

Via Hanseatica:

eine musikalische Route durch den Hansebund

Converto da Camera:

Agnieszka Osiecka, Violine

Robert de Bree, Blockflöte & Oboe

Marek Szymanski, Violoncello

Maciej Wierzcholowski, Cembalo

 

Die Via Hanseatica - die musikalische Route durch den Hansebund - nimmt uns mit auf eine Reise entlang der nordeuropäischen Küste. Wie der Austausch von Gütern und Leistungen an den hanseatischen Häfen stattfand, so blühten dort auch Inspiration und Kreativität: Musik konnte in Handschriften oder in gedruckter Form ausgetauscht werden, wie beispielsweise die Werke von Johann Vierdanck, Dietrich Becker oder Jacob van Eyck; viele Stücke wurden aber auch mündlich weitergegeben, wie Lieder aus dem schwedischen Volksliedergut. Die vier jungen Musiker des Ensembles Concerto da Camera führen die Stile zusammen und lassen damit die klangliche Vielfalt der Musik der Hanse wieder aufleben. Ihre musikalische Reise führt sowohl durch große Kulturstädte wie Utrecht, Den Haag, Krakau und Stralsund als auch durch kleinere wie Czestochowa, Voorschoten, Sorkwity.

Mo, 28.07.2014
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Duo Musical Delight

Musikalisches Vergnügen am barocken Hof.

Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Jaques-Martin Hotteterre u. a.

Duo Musical Delight:

Dorothee Kunst, Flöte

Susanne Peuker, Harfe & Barockgitarre

 

Nach den Wirren des dreizigjährigen Krieges und dem Westfälischen Frieden 1648 begann eine neue Epoche kultureller Entwicklung: fort von melancholischem Lebensgefühl, hin zu überladener und prunkvoller Pracht - später mit dem Wort Barock bezeichnet.

Es galt nun, Sinnlichkeit und Schönheit in vollen Zügen auszukosten, das Leben als permanentes Fest zu inszenieren. Die Komponisten und Musiker versuchten mit allen musikalischen Mitteln, die Affekte, also menschliche Gefühle und Stimmungen, auszudrücken. Aufwändige Orchester- und vor allem Opernaufführungen standen neben sehr beliebten kammermusikalischen Darbietungen. An einer solchen lässt uns das Duo "Musical Delight" anlässlich seines zwanzigjährigen Bestehens teilhaben und spielt Sonaten, Fantasien und Suiten von Bach, Abel, Telemann, Hotteterre, Le Cocq u. a.

So, 29.06.2014
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Hille Perl, Frauke Hess, Friederike Latzko, Dietmar Gündel, Johannes Berger & Beate Röllecke

Köthen und umzu:

Johann Sebastian Bachs 6. Brandenburgisches Konzert u. a.

Hille Perl & Frauke Hess, Viola da Gamba

Friederike Latzko & Dietmar Gündel, Viola

Johannes Berger, Violoncello

Beate Röllecke, Cembalo

 

Vor 300 Jahren - 1714 - erhielt der Gambist Christian Ferdinand Abel am fürstlichen Hof in Köthen eine Stelle als "premier musicus". Drei Jahre später wurde Johann Sebastian Bach dort Hofkapellmeister. Zu Bachs Köthener Kompositionen gehört das sechste Brandenburgische Konzert für zwei Bratschen, zwei Gamben, Violone und Bass, das vermutlich von Bach und Abel gemeinsam aufgeführt wurde und im Mittelpunkt dieses heutigen Konzerts steht.

Eine Generation später, vor nunmehr 250 Jahren, haben die beiden Söhne Carl Friedrich Abel und Johann Christian Bach in London die erste Reihe von Abonnementkonzerten begründet - die Bach-Abel-Concerts.

Die Gambistin Hille Perl, die Bratschistin Friederike Latzko und Freunde gehen der Musik der Väter und Söhne Bach-Abel nach.

So, 25.05.2014
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Les Suprises

Songes sacrés - heilige Träume

Französische Barockmusik von Marc-Antoine Charpentier, Louis Couperin, Sébastien de Brossard, Robert de Visée u. a.

Les Surprises:

Stephan Collardelle, Altus

Matthieu Chapuis, Tenor

Étienne Bazola, Bariton

Juliette Guignard, Viola da Gamba

Étienne Galletier, Theorbe

Louis-Noël Bestion de Camboulas, Orgel & Cembalo

 

In Frankreich nimmt die geistliche Musik des 17. Jahrhunderts andere Wege als im übrigen Europa: Motetten, Leçons de Ténèbres, biblische Erzählungen schöpfen tief aus der dramatischen Palette der Oper; reiche Harmonik, intensive Affektdarstellung und das bildhafte Entwerfen von Traum- oder Kampfszenen erzählen ergreifende Geschichten von Verzweiflung, Trauer und Tod, aber auch Trost und Zuversicht.

Les Suprises - das junge französische Barockensemble um Juliette Guignard und Louis-Noël Bestion de Camboulas - reist aus Paris nach Gröpelingen, im Gepäck eine Auswahl hierzulande selten aufgeführter Werke französischer Meister: Motetten von Charpentier, Clérembault und Brossard für verschiedene Männerstimmen und Basso Continuo, dazu instrumentale Nachrufe auf geliebte Verstorbene (sog. Tombeaus) von Robert de Visée, Louis Couperin und Marin Marais.

So, 27.04.2014
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Freundschaftsbande Italien - Deutschland

Freundschaftsbande Italtien - Deutschland

Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Johann Heinrich Schmelzer, Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi u. a.

Jürgen Groß, Violine

Jörg Jacobi, Cembalo

 

Freundschaftsbande finden sich in diesem Programm überall. Zwar kannten die meisten Komponisten dieses Programms sich nicht persönlich - nur Telemann und Bach waren wirklich freundschaftlich verbunden. Aber selten war die gegenseitige Beeinflussung der Stile so stark wie im 18. Jahrhundert. Es entwickelten sich zwar Nationalstile, die sehr stolz voneinander abgegrenzt wurden, aber keiner kam ohne den anderen aus. Was wäre Bach ohne die Impulse Antonio Vivaldis? Kaum jemand schrieb so vollendete Musik wie Corelli, die Generationen von Komponisten als Vorbild diente. Man studierte, kopierte und bearbeitete die Vorbilder in aller Zugewandheit und lernte, Neues daraus zu schöpfen. Was Freunde eben tun...

2013
So, 24.11.2013
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

William Dongois & Carsten Lohff

Virtuosi Italiani -

Musik des Seicento von Pierluigi da Palestrina/Francesco Rognoni, Giovanni Antonio Pandolfi Mealli u. a.

William Dongois, Zink

Carsten Lohff, Cembalo

 

Was ist Virtuosität? Im weiten Sinne: die Behrrschung der Bewegung. Das gewisse Etwas, die Krönung bloßer Instrumentaltechnik. Virtuosität ist die wiedererlangte Freiheit des Spielers: Sie lässt die technischen Hürden des Instruments in den Hintergrund treten und die tatsächliche musikalsiche Geste offenbar werden.

William Dongois spielt Zink mit einer Beweglichkeit, die den Hörer wie eine Welle mitnimmt in den Strom dieser hochvirtuosen, expressiven Musik Italiens im 17. Jahrhundert. Die Presse schreibt über hin: "Mit atemberaubender Leichtigkeit setzt er sich spielerisch über alle Schwierigkeiten hinweg" (Le Monde de la Musique); die renommierte Zeitschrift Diapason erkennt in ihm den "Meister der virtuosen Figuren und des inneren Träumens". Carsten Lohff, Dozent an den Musikhochschulen Bremen und Hamburg und gefragter Konzertcembalist, begleitet den Zinkenisten seit Jahren mit kluger Intuition und feinfühligem Kontrapunkt.

 

 

So, 27.10.2013
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Orchester und Chor Laudate-Cantate

Weltliche Kantaten von Johann Sebastian Bach

Orchester und Chor Laudate-Cantate

Leitung: Ansgar Müller-Nanninga

 

Alle geistlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs im Gottesdienst aufzuführen, für den sie komponiert wurden - das war der Gedanke, unter dem sich 250 Jahre nach Bachs Tod die Musiker von "Laudate Cantate" in Bremen zusammenfanden. Seit dem Jahr 2001 musizieren sie regelmäßig am zweiten Sonntag der Monate zwischen Fasten- und Adventszeit in der Kirche Unser Lieben Frauen Bachs Kantaten im Gottesdienst. Ambitionierte Laien, Studierende, Absolventen und Lehrende der Abteilung für Alte Musik der HfK Bremen und hauptberufliche Solisten haben in Orchester und Chor "Laudate Cantate" unter der Leitung des Liebfrauenkantors und Landeskirchenmusikdirektors Ansgar Müller-Nanninga Bachs Kantatenwerk erarbeitet - auf Darmsaiten, barocken Instrumenten und in originaler Stimmung. Im Juni dieses Jahres führen sie gemeinsam die hundertste Kantate dieser Reihe auf.

Im Gröpelinger Barock sollen nun auch die weltlichen Kantaten J.S. Bachs zu ihrem Recht kommen.

So, 29.09.2013
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Dorothee Mields und Ludger Rémy

Sturm und Drang - Ein Weg in die Romantik

Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin, Johann Friedrich Reichardt und Ludwig van Beethoven

Dorothee Mields, Sopran

Ludger Rémy, Hammerflügel

 

Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt. Ludger Rémy gilt international als einer der wegweisenden Forscher und Interpreten bei der Wiederbelebung und Wiederentdeckung älterer deutscher Musik. Gemeinsam erzählen sie mit den Liedern des Sturm und Drang von Nähe und Verlust, Lachen und Liebe, Resignation und Tod. In kluger Auswahl und Zusammenstellung der Lieder lassen Dorothee Mields und Ludger Rémy eindrucksvolle Momente der Sehnsucht, des Schmerzes und der Erlösung entstehen, denen sich kein fühlendes Herz widersetzen kann.

So, 25.08.2013
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Boreas Quartett Bremen und Han Tol

In Nomine - Consortmusik von Christopher Tye

Boreas Quartett Bremen und Han Tol, Blockflöten

 

Il flauto dolce - die süße Flöte: Könige und Kaiser waren lange Zeit auf der Suche nach dem besten Flötenensemble, dem virtuosesten Solisten, dem geschicktesten Flötenbauer, um ihre Lust an diesem magischen Klang zu stillen. Die Blockflöte: als komplette Instrumentenfamilie von der kleinen Sopranflöte bis zur 1,60 m großen Subbass-Flöte gehörte sie jahrhundertelang zu den beliebtesten Instrumenten. 

Han Tol - Professor an der Hochschule für Künste Bremen und weltweit auftretender Solist und Ensemblemusiker - und das preisgekrönte, international agierende Boreas Quartett Bremen haben sich zusammengefunden, um der klangvollen Musik der englischen Renaissance neues Leben zu verleihen und die Faszination des Flötenconsort-Klangs mit dem Publikum zu teilen.

So, 28.07.2013
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Christof Pülsch

Orgelkonzert - zwischen Schreibtisch und Spieltisch.

Orgelmusik zwischen Konstruktion und Improvisation

Werke von Paul Hindemith, Reginald Smith Brindle und Oliver Messiaen

Christof Pülsch - Orgel

 

Paul Hindemith schreibt Musik nicht für die Ewigkeit, sondern für den Augenblick. Er entwickelt sich vom enfant terrible der deutschen Musikszene zu einem seriösen Komponisten, doch bewahrt er sich seinen Humor und seine musikantische Spielfreude. In seinen drei Sonanten für die Orgel klingt alles das an, die Ernsthaftigkeit genauso wie die kindliche Freude am Spiel.

Zusammen mit Werken des britischen Komponisten Reginald Smith Brindle und des französischen Komponisten Oliver Messiaen erklingt in diesem Konzert kontrastreiche Orgelmusik, die zum genauen Hinhören einlädt. Christof Pülsch (geboren 1976 in Bremerhaven) studierte evangelische Kirchenmusik in Detmold und Orgel in Piteå (Schweden). Seit 2006 ist er Kirchenmusiker der Zionsgemeinde in den ev. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld.

So, 30.06.2013
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Leila Schayegh

Wege zu Bach

Musik von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz von Biber und Nicola Matteis

Leila Schayegh - Violine

 

Dieses Programm zeigt nicht nur die Entwicklung der violinistischen Sololiteratur, sondern auch die ungeheure Vielfalt der improvisatorischen Formen. In einer Stunde Konzert erfährt man viel über freie Improvisation, über verschiedene Formen der Variationen bis hin zu den Fugen, die auch zu Bachs Zeiten mit Vorliebe aus dem Stegreif improvisiert wurden. Mit Komponisten wie Matteis und Biber werden Komponisten geehrt, die dazu beigetragen haben, dass Bachs Solowerke überhaupt denkbar wurden und entstehen konnten.

Leila Schayegh gehört zu der jungen Generation vielversprechender Barockviolinisten, die durch ihr facettenreiches Spiel mit Forschungsanspruch auf sich aufmerksam macht.

So, 26.05.2013
16:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Ricarda Ochs und Gerhard Suhlrie mit Blässerinnen und Bläser des Evangelischen Posaunenwerkes Bremen

Soviel Du brauchst -

Festliche Musik für Blechbläser, Pauken und Orgel

Musik von Richard Strauß, Traugott Fünfgeld und Sigfrid Karg-Elert

Bläserinnen und Bläser des Evangelischen Posaunenwerkes Bremen,

Ricarda Ochs - Orgel

Gerhard Suhlrie - Paucken

Leitung: Landesposaunenwart Rüdiger Hille

 

Schon immer waren Orgel und Blechbläser die Künder des Himmlischen. In dieser Eigenschaft nutzen sie in diesem festlichen Konzert ihre Klangfülle und ihr reiches Repertoire, um Fragen nachzugehen, die das Irdische aktuell beschäftigen: Das Motto und die zentralen Themen des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg haben zu diesem Konzertprogramm angeregt. Die Musik stellt sich der Frage, was notwendig ist, und will selbst in ihrer eigenen Sprache Antwort geben. Im Zentrum der festlichen Musik steht die Auseinandersetzung mit wichtigen Kirchenliedern: Nun danket alle Gott, Wie schön leuchtet der Morgenstern, Erhalt uns Herr bei deinem Wort.

Di, 21.05.2013
20:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Ensembles der Akademie für Alte Musik Bremen

Frutti Musicali

Musik von Georg Philipp Telemann, Matthew Locke, Giovanni Legrenzi, Claudio Monteverdi u. a.

Ensembles der Akademie für Alte Musik Bremen

 

Eine besondere Gelegenheit bietet sich dem Publikum in diesem Konzert: Die Ensembles der Abteilung Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen präsentieren Musik von Renaissance bis Klassik in Ensembles ihrer jeweiligen Instrumentenfamilien.

Mit dabei sind Vokal-Ensemble, Gamben-Consort, Lauten-Quartett, Blockflöten-Consort, Cello-Quartett, Oboeband, Dulzian-Consort, Trompeten-Consort, Streicher-Ensemble sowie Zinken und Posaunen.

1986 gründete Thomas Albert die Akademie für Alte Musik Bremen, das erste Institut in der Bundesrepublik, in dem auf Hochschulniveau eine vollständige Ausbildung in Alter Musik angeboten wurde. Mittlerweile hat das Modell große Nachfolge gefunden; seine Gültigkeit steht bis heute unangefochten. Aktuell studieren 100 junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt in Bremen Alte Musik.

So, 28.04.2013
20:00 Uhr Emmauskirche Bremen-Gröpelingen

Lee Santana

Doulandia - Musik von und um John Dowland

Werke von Tobias Kun, Valentin Ströbel, Thomas Robinson und Lee Santana

Lee Santana - Laute

 

Aus Lee Santanas Biographie:

"Lee Santana kommt aus einer Musikerfamilie des Bundesstaates Florida in den USA. Als Kind hat er gerne Jazz und Rockmusik gespielt, sich weniger gerne mit Klassik beschäftigt. Später war es umgekehrt. Nach langen Umwegen wurde ihm ein Abschluss 'summa cum laude' des Emerson College in Boston in den Fächern Alte Musik und Musiktheorie verliehen.

Seit 1984 wohnt er in Europa als freischwebender Lautenist und Komponist.

Er hat mit vielen berühmten Musikern und Ensembles gearbeitet, manche davon waren sogar richtig gut.

Er hat mit o.g. über 60 CDs veröffentlicht, auch davon waren manche richtig gut.

Jetzt konzentriert er sich auf eigene Projekte, einige solo, die meisten mit der Gambistin Hille Perl oder mit seinem Emsemble Los Otros.

Lee Santana spielt etwa 90 Konzerte pro Jahr. Diese Arbeit wird laufend in Rundfunkmitschnitten und CD-Aufnahmen dokumentiert."